Demnächst auf CD
Steffen Lindner – "Wu's zun Labn reecht" |
Steffen Lindner reiht seit Ende 2007 eine Kollektion eigener Songs und ins Äberlausitzerische übersetzer Coverversionen aneinander, welche sich alle direkt oder indirekt mit dem Überthema "was Menschen warum wo hinzieht oder wo hält" auseinandersetzen.
Diese Sammlung wird Anfang 2012 auf einem Album namens “Wu’s zun Labn reecht” erscheinen.
Noch nie waren so viele Songs anderer Urheber auf einem Album verteten: Wassersuppe 0, Landrock 1, black_train und Hund jeweils 50%.
Dass die aktuelle Songkollektion nur 2/5 eigene Songs enthält, ist für Lindner, der betreffs kreativer Textübersetzungen beileibe kein Waisenknabe ist, völlig unwesentlich.
"Es ist eine Frage des Respekts, dass ich Titel, deren Texte mich auf eigene Ideen bringen um diese Ideen bereichere, anstatt mit geklauten Textideen das Fahrrad neu zu erfinden."
Die 6 Lindner-Songs entstanden/entstehen größtenteils mit Musikern aus KurtL's diversen Kaubeus-Besetzungen der letzten Jahre und geben im Gesamtkontext keine schlechte Figur ab:
"Provinzkacke" und "Keen Ploan" - Diese 2011'er Stücke werden mit Lars "Larry" Friedrich (drums) (www.myspace.com/larsjfriedrich), Steffen Peschel (bass) (www.steffen-peschel.de) und Marc Winkler (git.) (www.marcwinkler.com) eingespielt.
”‘Ne ganz blööde Zeit” entstand bereits Ende 2006 mit Friedrich „Fritz“ Lindner(Gitarre) und Oliver Bähr(Schlagzeug) (www.myspace.com/massivestonecocks).
„Liebe uff'n 2. Blick“ ist eine 2009'er Kollaboration Steffen Lindners mit dem Gitarristen und Produzenten Jörg Weißelberg.
Das 2010 entstandene "Steen an Brett" wird mit Lars "Larry" Friedrich, Steffen Peschel, Marc Winkler und Denis Wenzel (Steel-Gitarre) eingespielt.
Der Basic-Track von “Wu’s zun Labn reecht” entstand 2007 mit Martin Vetter (Percussion), Steffen Lindner (Bass), Steve Kuhnen (Saxofon) (www.cafe-jazz.de) und wurde 2009 mit Johannes Gerstengarbe (Gitarre) (www.johannesgerstengarbe.de) und Jörg Weißelberg (Synthesizer/Percussion) vollendet.
Den „Rest“ bilden in die oberlausitzer MundArt übersetzte Coverversionen von vornehmlich nordamerikanischen (das ist inhaltlich eher Zufall, dafür aber sehr wohl Lindners musikalischen Vorlieben geschuldet) Rock-, Folk- und Popsongs.
Der älteste Klassiker wurde 2007 mit dem tschechischen Zitherspieler Michal Müller aufgenommen: Bob Dylan’s “Like a rolling stone” als “Wie a rullnder Steen”.
Weitere Titel wurden 2007 und 2009 mit Jörg Weißelberg aufgenommen, darunter ein über 30 Jahre altes US-amerikanisches Heimatlied als “Sweet Home Äberlausitz”.
Zwei Stücke werden mit der Görlitzer Band Yellow Cap (www.yellow-cap.com) eingespielt: John Mellencamps "Papers in Fire" als "Ehb ma's begreift" und "Hotel California" als "Hotel Paranoia".
Voraussichtliche Titelfolge:
01. Provinzkacke (Lindner)
02. Genug zu tun hier (original: "Union sundown" - Bob Dylan)
03. Ne ganz blööde Zeit (Lindner/Pech)
04. Geldlus (original: "Helpless" - Niel Young)
05. Liebe uff'n zweetn Blick (Lindner)
06. Immer dr Heemwajg (original: "I am the highway" - Audioslave)
07. Ehb ma's begreift (original: "Papers in fire" - John Mellencamp)
08. Steen an Brett (Lindner)
09. Menschn die Gott will (original: "Mansion on the hill" - Bruce Springsteen)
10. Wie a rullnder Steen (original: "Like a rolling stone" - Bob Dylan)
11. Keen' Ploan (Lindner)
12. Hotel Paranoia (original: "Hotel California" - Eagles)
13. Sweet Home Äberlausitz (original: "Sweet Home Alabama" - Lynyrd Skynyrd)
14. A Zug a Jennys Treem' (original: "Jenny dreamed of trains" - Guy Clark/Vince Gill)
15. Wu's zun Labn reecht (Lindner)